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UnerHört – der Podcast über verborgene Trauer

Nicht jede Trauer bekommt Raum. Aber jede verdient es gehört zu werden…

#1 Dorothea – eine stille Nachricht aus der Vergangenheit

Die erste Folge von „UnerHört“ entstand noch in der ursprünglichen Form des Podcasts: Menschen erzählten ihre Geschichte selbst. Mit ihrer eigenen Stimme, in ihrer eigenen Aufnahme.

Dorothea spricht darin über einen Menschen aus ihrer Vergangenheit, dessen Verlust lange keinen Platz in ihrem Leben finden konnte.

Nach außen schien vieles weiterzugehen. Und doch blieb etwas zurück, das sich nicht einfach verabschieden ließ.

Sie erzählt von einer Verbindung, die nie ganz verschwunden ist, von der Einsamkeit verborgener Trauer und von dem Versuch, mit Erinnerungen weiterzuleben, für die es oft keine Sprache gibt.

Warum „UnerHört“?

Es gibt Verluste, über die kaum gesprochen wird. Nicht, weil sie unbedeutend wären, sondern weil sie oft keinen Platz haben. Vielleicht, weil niemand wusste, wie wichtig ein Mensch für dich war. Oder, weil andere schneller weitermachen konnten als du. Und manchmal, weil die eigene Trauer irgendwann still geworden ist.

Vielleicht trägst du einen Menschen in dir, dessen Fehlen bis heute schmerzhaft nachwirkt. Eine Beziehung aus deiner Vergangenheit. Ein ungeborenes Kind. Einen Menschen, der durch Suizid oder Sucht gestorben ist.

Vielleicht kennst du auch diese Sätze, die alles kleiner machen sollen: „Das ist doch schon lange her.“ Oder: „Sie hatte doch ein gutes Alter.“

„UnerHört“ ist aus dem Wunsch entstanden, solchen Geschichten einen Platz zu geben.

Du musst dafür keine richtigen Worte finden. Du kannst mir erzählen, was geblieben ist. Als Sprachnachricht oder als Erinnerung. Vielleicht auch nur als ein Gedanke, den du nie laut ausgesprochen hast. Wenn du möchtest, bleibt alles anonym.

Aus diesen Worten entstehen Podcastfolgen über Trauer, die oft verborgen bleibt und einen Menschen trotzdem durchs Leben begleitet.

Nicht jede Trauer bekommt Raum. Aber jede verdient es gehört zu werden.

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So kannst du deine Geschichte teilen

Vielleicht gibt es etwas in deinem Leben, über das du nie wirklich sprechen konntest. Einen Verlust, der bis heute nachwirkt, obwohl andere ihn längst vergessen haben oder nie verstanden haben, was dieser Mensch für dich bedeutet hat.

Für „UnerHört“ kannst du mir deine Geschichte auf die Weise erzählen, die sich für dich richtig anfühlt.

Du kannst mir eine Sprachnachricht schicken und frei erzählen. Wenn dir das leichter fällt, kannst du deine Gedanken auch aufschreiben und mir als Nachricht senden. Manche Menschen erzählen ihre Geschichte selbst. Andere möchten lieber, dass ich ihre Worte stellvertretend im Podcast einspreche. Beides ist möglich.

Wichtig ist nur, dass du deine Geschichte möglichst zusammenhängend erzählst oder aufschreibst, damit daraus eine Folge entstehen kann. Du musst keine perfekten Worte finden und auch nichts vorbereiten. Es reicht, wenn du erzählst, was geblieben ist.

Wenn du möchtest, bleibt alles anonym.

So funktioniert es:

📌 Sprich eine Sprachnachricht ein oder schreibe mir deine Geschichte
📌 Erzähle so viel oder so wenig, wie sich für dich richtig anfühlt
📌 Sende deine Nachricht über WhatsApp an die 0176 / 54810546

Falls du möchtest, kannst du deinen Vornamen und dein Alter dazuschreiben. Das ist aber kein Muss.

Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass deine Worte im Podcast „UnerHört“ verwendet werden — entweder in deiner eigenen Stimme oder stellvertretend von mir eingesprochen.

Wenn du nicht weißt, wie du anfangen sollst

Vielleicht helfen dir diese Gedanken:

Welcher Mensch fehlt dir bis heute?

Gab es Momente, in denen du das Gefühl hattest, mit deiner Trauer allein zu sein?

Welche Sätze anderer Menschen haben dich verletzt oder deinen Schmerz kleiner gemacht?

Was ist bis heute geblieben?

Gibt es etwas, das du diesem Menschen gern noch sagen würdest?

Du musst diese Fragen nicht beantworten. Manchmal beginnt eine Geschichte auch einfach mit einem einzigen Satz.

Schreib mir gerne wenn du unsicher bist, ob deine Geschichte hier Platz hat.

„Das einzige Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.“

Albert Schweitzer