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Wenn Essen zum Zwang wird

Es ist Abend. Die Kinder sind im Bett und langsam kehrt zu Hause Ruhe ein. Du hast bereits gegessen.

Es dauert nicht lange, da nagt ein Gedanke an dir: etwas Süßes, Chips, Gummibärchen oder Kekse… 

Körperlicher Hunger?

Nein! Der stressige Arbeitstag heute oder die überhebliche Kritik deiner Kollegin. Die Überforderung im Auto mit den Kindern oder der gehässige Kommentar der Schwiegermutter. Plötzlich hast du Hunger.

Ist es körperlicher Hunger? Oder Appetit? Oder emotionaler Essensdruck?

Von emotionalem Essen ist die Rede, wenn wir essen, ohne dass wir körperlichen Hunger haben.

Wir essen oder trinken aus Stress, Frustration, Unsicherheiten oder Langeweile. Die hochkommenden Gefühle überrollen uns.

Im Moment des Essens fühlst du Erleichterung. Vielleicht fällt ein Druck von dir ab. Vielleicht stoppt für einen Moment dein Gedankenkarussell oder eine Angst tritt in den Hintergrund.

Wie oft hast du es schon Anlauf genommen, dein Essverhalten zu ändern?
Wie oft hast du deinen Tag essenstechnisch bilderbuchhaft bewerkstelligt und bist dann abends doch „gescheitert“?
Wie oft hast du dir erfolglos vorgenommen, dass du ab morgen nur noch aus körperlichem Hunger isst?

Ich kenne das. Zu erfassen, dass ich nicht willensschwach bin oder unfähig, mich zu kontrollieren, hat Jahre gedauert.

Denn, emotionales Essen hat nichts mit fehlender Willenskraft oder Schwäche zu tun!

Emotionale Esser wählen Essen als Strategie, um mit Stresssituationen und hinderlichen Emotionen umzugehen. 

Um störende Gefühle nicht fühlen zu müssen.

Die Gründe für emotionales Essen sind häufig viele kleine Traumata, die wir täglich mit uns rumtragen.

Was ist ein Trauma?

Ein Trauma ist ein unverarbeitetes Gefühl, das in unserem Körper festsitzt und bis heute Auswirkungen auf unser Leben hat.

Ähnlich einem Wasserball, der beim Versuch unter Wasser gedrückt zu werden, immer wieder nach oben drückt, verhält es sich auch mit unverarbeiteten Gefühlen. Unser Unterbewusstsein möchte, dass diese gefühlt werden.  

Eine kreative Strategie, um nicht fühlen zu müssen, ist Essen.

Das geniale: Essen lässt sich jederzeit unauffällig versorgen. Es ist ein Grundbedürfnis, traumhaft gesellig und somit gesellschaftlich toleriert. Ganz anders sieht es da mit Alkohol, Rauchen oder Drogen aus, die wir ebenfalls für diese Zwecke nutzen könnten.

Und doch ist emotionales Essen eine Suchtform: Du tust etwas, von dem du weißt, dass es dir nicht guttut. Und trotzdem tust du es immer wieder.

Tatsächlich geht es vielen Menschen so, dass sie eine oder mehrerer Leidenschaften und „Suchtstoffe“ haben, von denen sie nicht dauerhaft ablassen können.

Häufig sind Betroffene an diesem Punkt genervt über sich selbst und fühlt sich schlecht „wieder so schwach“ gewesen zu sein. Sich nicht „kontrollieren“ zu können.

Das spannende dabei: Es geht nicht um Kontrolle. Es geht darum, dein Problem anzuerkennen und herauszufinden, warum du das Essen brauchst.

Wobei hilft dir das Essen?
In oder nach welchen Situationen isst du?
Was gibt dir das Essen?


Es geht darum, dich Schritt für Schritt den Auslösern zu nähern. Wenn du dich um die Ursachen kümmerst, verschwindet der Zwang zu essen automatisch.

Schmerzhaft ehrlich: Fühlst du bereits, dass dich dein Essverhalten zunehmend unglücklicher macht? Es immer mehr Energie kostet, leere Chips- oder Schokoladenpackungen unauffällig zu entsorgen? Vielleicht bereits die ersten gesundheitlichen Probleme auftauchen?

Der Essensdrang zeigt dir vor allem eins: Du brauchst neue Lösungen und Ansätze. Und du bist es wert, gesunde und liebevolle Lösungen für dich zu finden – für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben.

Du weißt nicht, wie?

Mit meiner Empathie und der MET-Klopftechnik.

Im Klopfcoaching gehen wir gemeinsam deine süßen oder salzigen Gelüste an. Das Verlangen danach löst sich dauerhaft auf und DU hast wieder die Wahl, ob, wann und wie viel Schokolade etc. DU essen möchtest.

Lass uns gemeinsam deine Geschichte neu schreiben 👣



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